Kennedys Beerdigung

Am 22. November 1963, einem sonnigen Herbsttag, fahren der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, John F. Kennedy und seine Frau Jackie Kennedy in einem offenen Wagen in einer Prozession durch Dallas, Texas, als ein Anschlag auf Kennedy verübt wird. Die Bilder der hübschen Frau, deren Kleider vom Blut ihres Mannes getränkt waren, nachdem er von drei Kugeln getroffen worden war, werden Vielen für immer im Gedächtnis bleiben. Sofort rast der Wagen mit dem angeschossenen Präsidenten ins Parkland Memorial Hospital. Dort können die Ärzte jedoch nur noch den Tod Kennedys feststellen. Der Leichnam wird in einen stählernen Überführungssarg eingebettet und an Bord der Boing 707, der Präsidentenmaschine, gebracht. Die Crewmitglieder finden es pietätlos den Sarg im Frachtabteil der Maschine zu transportieren und entfernen deshalb vier Sitze im Passagierbereich. Der damalige Vizepräsident Lyndon B. Johnson leistet noch vor dem Rückflug nach Washington DC auf dem Flugfeld seinen Amtseid und wird somit 36. Präsident der USA.
Die Ermordung John F. Kennedys löst weltweit Schockwellen aus. Überall trauern die Menschen, als sei ein persönlicher Freund gestorben. Zehntausende Berliner versammeln sich in der Todesnacht am Schöneberger Rathaus. In Washington beginnen Jackie Kennedy und ihr Schwager Robert Kennedy damit, die Beerdigung als die eines Helden und